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Verluste wurden auch im europäischen Umfeld verbucht. Schwache Vorgaben lieferten die asiatischen Börsen, wo die Investoren wegen neu aufgeflammter Sorgen vor hohen Bewertungen bei KI-Aktien Gewinne mitnahmen. In Wien zeigte sich dies bei AT&S-Papieren. Die diesjährigen ATX-Überflieger kamen um weitere fünf Prozent zurück.
Der jüngste Ausverkauf im Chipsektor sei in erster Linie auf Positionsanpassungen und weniger auf fundamentale Faktoren zurückzuführen, schrieb Christian Stocker, Aktienstratege bei der UniCredit. Die jüngste Volatilität spiegle demnach eine Bewertungsprüfung, Gewinnmitnahmen und eine von Kapitalflüssen getriebene Positionierung vor dem Hintergrund steigender Zinsen wider.
Mit Blick auf die weiteren Einzelwerte wurden auch einige der schwer gewichteten Bankenwerte mit Verlusten gehandelt. Erste Group kamen um 1,8 Prozent vom gestrigen Rekordhoch zurück. Schwächer tendierten auch die Vortags starken Bauwerte, während auch Industrietitel sowie die Ölaktien OMV weitere Abgaben verbuchten.
Ein bisher erfolgreiches Börsendebüt bestritten die Titel der Emerald Horizon im Nebenwerte-Segment standard market. Sie stiegen bis zuletzt um knapp 29 Prozent gegenüber dem Referenzpreis. Mit einem Aktienkurs von 980 Euro erreichte das Energietechnikunternehmen eine Marktkapitalisierung von gut einer Milliarde Euro.