Vossloh vertröstet Anleger auf nächstes Jahr

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Auftragsbestand so hoch wie nie
 © APA/APA/AFP/JEAN-FRANCOIS MONIER
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Nach seiner Prognose-Senkung für 2026 macht der deutsche Bahntechnik-Konzern Vossloh den Anlegerinnen und Anlegern Hoffnung auf ein anziehendes Geschäft im kommenden Jahr. Die Belastungen, die das Unternehmen aus dem westfälischen Werdohl im laufenden Jahr zu tragen habe, würden "überwiegend" als temporär oder einmalig eingeschätzt, erklärte Vossloh am Donnerstag.

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Für 2027 sei daher weiterhin "ein deutliches organisches Wachstum sowie eine deutliche Verbesserung des" Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) zu erwarten. Mut mache Vossloh der Auftragseingang, der heuer im ersten Halbjahr um fast ein Drittel auf den Rekordwert von 828,5 Millionen Euro nach oben schnellte. Der Auftragsbestand sei mit 1,1 Milliarden Euro Ende Juni ebenfalls so hoch wie nie gewesen.

Vossloh hatte in der vergangenen Woche seine Umsatz- und Gewinnprognose zurückgenommen. Der Umsatz soll heuer im Gesamtjahr nur noch auf 1,5 bis 1,6 (2025: 1,3) Milliarden Euro steigen - um rund 50 Millionen weniger als bisher gedacht. Im ersten Halbjahr stiegen die Verkaufserlöse um 22 Prozent auf 710,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll bis Jahresende mit 195 bis 210 (Vorjahr: 179) Millionen Euro im Schnitt um 20 Millionen geringer ausfallen als gedacht, nach sechs Monaten stehen 80,9 (Vorjahresperiode: 74,2) Millionen zu Buche.

Vossloh begründete beides mit geringeren Abrufen aus Rahmenverträgen aus einzelnen Ländern, auf 2027 verschobenen Lieferungen und steigenden Beschaffungs- und Logistikkosten. Vor allem die Weichen-Sparte Customized Modules habe in den ersten sechs Monaten auf die Rendite gedrückt.

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