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Der Autobauer hofft nun auf eine Erholung durch die Auslieferung des Elektromodells EX60, des neuen Flaggschiff-SUVs von Volvo Cars. "Volvo Cars rechnet für die zweite Jahreshälfte mit deutlich stärkeren Verkaufszahlen als in der ersten Jahreshälfte", sagte Vorstandschef Hakan Samuelsson. Er begründete dies mit Wachstum in Europa und einer anhaltenden Erholung in den USA.
Der Nutzfahrzeughersteller Volvo AB hat im zweiten Quartal unterdessen besser angeschnitten als erwartet. Dabei habe Volvo eine starke Nachfrage nach Lkw verzeichnet, teilte das Unternehmen am Freitag in Göteborg weiters mit. Höhere Kosten, etwa für US-Zölle, Fracht oder Material, wurden mehr als ausgeglichen.
Der Umsatz stieg auf 126,3 Mrd. schwedische Kronen (knapp 11,5 Mrd Euro), von 122,9 Mrd. Kronen im Vorjahr. Organisch erzielte Volvo ein Wachstum von sieben Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich auf 14,8 Mrd., nach 13,5 Mrd. Kronen zuvor. Von Bloomberg befragte Analysten hatten mit weniger gerechnet. Volvo habe dabei neben der robusten Nachfrage unter anderem von einem starken Servicegeschäft sowie geringeren Entwicklungskosten profitiert, hieß es.
Bei Lkw stieg das Neugeschäft um 33 Prozent auf 63.412 Fahrzeuge. Während die Nachfrage in Europa und Südamerika weiter schrittweise zulegte, stieg sie in Nordamerika sprunghaft an und war mehr als doppelt so hoch wie im Jahr zuvor.