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Die Hochgeschwindigkeitsweichen des Unternehmens sind laut Aussendung für Geschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometer ausgelegt und mit bis zu 40 Sensoren pro Weiche ausgestattet, die Daten zu Witterungseinflüssen und Verschleißzustand in Echtzeit übermitteln. Die Produktion erfolgt an voestalpine-Standorten in Litauen und Lettland, erste Prototypen sollen 2027 ausgeliefert werden.
"Als Weltmarktführerin für komplette Bahninfrastruktursysteme freut es uns ganz besonders, mit unseren Lieferungen einen wichtigen Beitrag zum europäischen Vorzeigeprojekt Rail Baltica leisten zu können", so Konzernchef Herbert Eibensteiner.
Rail Baltica gilt als eines der bedeutendsten Hochgeschwindigkeits-Bahninfrastrukturprojekte in Europa und bindet Estland, Lettland und Litauen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder an das europäische Normalspurnetz an. Das Projekt umfasst die EU-Mitgliedsstaaten Polen, Litauen, Lettland, Estland sowie indirekt Finnland.
Die voestalpine Railway Systems, Teil der Metal Engineering Division des voestalpine-Konzerns, erzielte im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von 2,2 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben 8.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an weltweit 70 Standorten.