Vespa-Hersteller Piaggio steigerte Umsatz im ersten Halbjahr

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Der italienische Zweiradhersteller Piaggio hat im ersten Halbjahr 2026 seinen Umsatz gesteigert. Die Erlöse des Vespa-Herstellers mit Sitz im toskanischen Pontedera lagen bei rund 880 Mio. Euro und damit etwa 3 Prozent über dem Vorjahreswert von 852,5 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

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Der Konzernumsatz alleine im zweiten Quartal betrug 515 Mio. Euro und lag damit rund 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Nettofinanzposition verbesserte sich zum 30. Juni auf rund minus 485 Mio. Euro. Ende Dezember hatte sie noch bei minus 577,6 Mio. Euro gelegen, Ende Juni 2025 bei minus 534,7 Mio. Euro.

Konzernchef Michele Colaninno sprach von einem wichtigen Wachstumsschritt im zweiten Quartal. Sowohl die Zahl der verkauften Fahrzeuge als auch der Umsatz hätten zugelegt. Die Entwicklung zeige die Fortschritte bei Produktivität und internationaler Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe. Im ersten Halbjahr stieg der Absatz um 8,5 Prozent auf insgesamt rund 258.500 Fahrzeuge.

Colaninno verwies zugleich auf weiterhin ungünstige internationale Wechselkurse für europäische Hersteller. Diese Belastungen seien jedoch durch das Wachstum der Verkäufe auf den weltweiten Märkten weitgehend ausgeglichen worden.

Vor zwei Wochen hatte Piaggio den 80. Jubiläum des Kultrollers Vespa gefeiert. 25.000 Vespa-Fahrer aus der ganzen Welt, darunter viele aus Österreich, hatten sich in Rom an einer großen Parade durch das Stadtzentrum beteiligt.

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