USA: Industrie-Aufträge sinken weniger als erwartet

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Industrie-Aufträge sanken um 1,3 Prozent
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Der Auftragseingang der US-Industrie ist im Mai weniger gesunken als erwartet. Die Bestellungen sanken um 1,3 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang um 2,0 Prozent gerechnet. Im April hatten die Aufträge noch um revidierte 5,3 Prozent zugelegt. In einer ersten Schätzung waren 4,8 Prozent ermittelt worden.

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Die Auftragseingänge nach Herausrechnung von Transportgütern stiegen um 1,9 Prozent. Hier war ein Plus von 1,0 Prozent erwartet worden.

Die Aufträge für langlebige Güter fielen laut einer zweiten Schätzung um 4,5 Prozent zum Vormonat. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Ohne Transportgüter legten die Aufträge um 1,4 Prozent zu.

Die US-Notenbank hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Ein überraschender Schwächeanfall am US-Arbeitsmarkt spricht aus Sicht der Finanzmärkte gegen eine baldige Zinserhöhung. Experten verweisen zudem darauf, dass sich die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation wegen der mittlerweile gesunkenen Ölpreise wieder abschwächen dürfte. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh sagte jüngst auf dem EZB-Forum in Sintra, die Inflationserwartungen und -gefahren hätten sich in den vergangenen Wochen abgeschwächt. Zugleich bekräftigte er sein Bekenntnis, dass die Fed für Preisstabilität sorgen werde.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/MICHAEL M. SANTIAGO

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