US-Chemiekonzerne Olin und Huntsman vereinbaren Fusion

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Firmen sprechen von Fusion unter Gleichen
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Die US-Chemiekonzerne Olin und Huntsman schließen sich zu einer neuen Branchengröße zusammen. Die Huntsman-Aktionäre sollen bei einem reinen Aktientausch für jedes ihrer Papiere 0,5476 Olin-Aktien erhalten, teilten die beiden Unternehmen am Dienstag mit. Der Deal habe damit einen Wert von rund 2,4 Milliarden Dollar (knapp 2,1 Mrd. Euro).

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Nach Abschluss der Fusion würden die bisherigen Olin-Aktionäre etwa 54,5 Prozent an dem neuen Unternehmen halten, die Huntsman-Anteilseigner die restlichen 45,5 Prozent. Der rechnerische Angebotspreis von 13,85 Dollar je Aktie liegt rund 12,8 Prozent unter dem letzten Schlusskurs von Huntsman. Die Papiere des Unternehmens gaben im vorbörslichen US-Handel um fast neun Prozent nach.

Olin und Huntsman bezeichneten den Schritt als Fusion unter Gleichen. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Konzern mit einem für 2025 erwarteten Jahresumsatz von rund 12,5 Milliarden Dollar. Die Unternehmen rechnen mit Kosteneinsparungen und Synergieeffekten in Höhe von mehr als 400 Millionen Dollar, von denen der Großteil innerhalb von zwei Jahren erzielt werden soll. Der fusionierte Chemiekonzern soll künftig unter dem Namen OlinHuntsman firmieren und seinen Hauptsitz in The Woodlands im Bundesstaat Texas haben. Geführt wird er vom derzeitigen Olin-Chef Ken Lane. Die Transaktion soll in der ersten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen werden.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/BRYAN R. SMITH

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