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Der Dow kam im frühen Handel mit 52.543 Punkten auf ein Plus von 0,6 Prozent. Der breit aufgestellte S&P 500 konnte ihm mit einem Abschlag von 0,2 Prozent auf 7.395 Zähler nicht folgen. Vor allem aber sackte der Nasdaq Composite nochmals um 1,1 Prozent auf 24.654 Punkte ab. Damit bahnt sich bei dem technologielastigen Leitindex der fünfte schwache Handelstag an. Bedenken, dass sich immense Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) letztlich nicht rechnen, paaren sich neuerdings mit Sorgen vor Konkurrenz aus China.
Unter den Dow-Werten profitierten einige von ihren Zahlenvorlagen, bevor in den kommenden Tagen die Schwergewichte Microsoft, Meta, Amazon und Apple den Fokus wieder auf den Technologiesektor richten. Auch mit Blick auf den Iran-Krieg sind Anleger zunehmend zuversichtlicher, dass Washington und Teheran wieder Verhandlungen über eine Lösung aufnehmen könnten.
Aus dem 30 Werte umfassenden Dow legten Boeing, Coca-Cola und Sherwin Williams Zahlen vor. Die Aktie von Sherwin Williams sprang um knapp sieben Prozent hinauf, denn der Farben- und Beschichtungshersteller hob seine bereinigte Gewinnprognose je Aktie für das Gesamtjahr an und übertraf die durchschnittliche Analystenschätzung. Auch Boeing sorgte für Freude, denn der Flugzeugbauer gab einen überraschend starken bereinigten freien Barmittelzufluss bekannt. Die Aktie stieg um drei Prozent.
Der Softgetränke-Hersteller Coca-Cola überzeugte mit seinem Quartalsgewinn je Aktie (EPS), was ein Kursplus von sechs Prozent nach sich zog. Das Papier von Paypal gewann drei Prozent. Auch der Zahlungsabwickler hatte mit seinem Gewinn je Aktie die Prognosen übertroffen.
UPS fielen um fünf Prozent und konnten damit nicht von einer Anhebung der Jahresziele profitieren. Zu diesen hat wohl auch beigetragen, dass der Paketdienstleister dabei ist, Versandvolumen von margenschwachen E-Commerce-Sendungen hin zu profitableren Paketen zu verlagern.
Unter den Chipherstellern und weiteren Unternehmen mit KI-Bezug ging der Abverkauf unterdessen weiter. AMD und Marvell Technology büßten jeweils rund neun Prozent und Micron gut zehn Prozent ein. Nvidia hielten sich mit minus 1,9 Prozent etwas besser.