US-Börsen zur Eröffnung mit Zuwächsen

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PepsiCo im frühen Handel schwächer
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Die US-Börsen haben am Donnerstag trotz der wieder zunehmenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den USA mit leichten Zuwächsen eröffnet. Der Dow Jones steigerte sich um 0,14 Prozent auf 52.422,60 Einheiten. Der S&P-500 gewann um 0,48 Prozent auf 7.518,46 Zähler hinzu. Nach oben ging es auch für den Nasdaq Composite, der um 0,72 Prozent auf 26.056,64 Punkte stieg.

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Nach den massiven Luftangriffen des US-Militärs wächst im Iran die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg. Die USA bombardierten nach eigenen Angaben rund 90 militärische Ziele. Es war die zweite Nacht in Folge, in der es Angriffe gab. Die Revolutionsgarden, Irans einflussreiche Militärorganisation, reagierten erneut mit Raketenangriffen auf US-Stützpunkte in den beiden mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain.

Allerdings erklärte US-Präsident Donald Trump nach seiner Rückkehr vom NATO-Gipfel, der Iran habe Kontakt aufgenommen und wolle "unbedingt ein Abkommen schließen". Der Iran hat sich jedoch noch nicht zu neuen Gesprächen geäußert.

Für die Aktien von PepsiCo ging es im frühen Handel um über vier Prozent abwärts. Der Lebensmittel- und Getränkehersteller hatte für das zweite Quartal einen unerwartet hohen bereinigten Gewinn je Aktie ausgewiesen. Allerdings musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang von zwei Prozent im nordamerikanischen Lebensmittelgeschäft hinnehmen. Zudem überschattet Analysten zufolge der Konflikt der USA mit dem Iran den Ausblick des Brauseproduzenten.

Die Papiere von Levi Strauss verloren nach Quartalszahlen und Ausblick ein Prozent. Die Anleger seien vom Ausmaß des verbesserten Jahresausblicks des Jeans-Herstellers enttäuscht gewesen, obwohl der Quartalsgewinn die durchschnittliche Analystenschätzung übertroffen habe, hieß es. Levi Strauss meldete für das zweite Quartal ein Umsatzplus von 8 Prozent und einen bereinigten Nettogewinn von 110 (Vorjahr 89) Millionen US-Dollar.

Die Anteilsscheine von Ionis Pharmaceuticals brachen um 19 Prozent ein. Als Grund dafür wurde eine gescheiterte Spätphasenstudie für das gemeinsam mit Astrazeneca entwickelte Medikament Wainua genannt, das Herzprobleme bei Patienten mit einer seltenen Herzerkrankung nicht verhindern konnte. Die Titel von Alnylam Pharmaceuticals, Hersteller eines konkurrierenden Medikaments gegen Kardiomyopathie, schnellten um fast 13 Prozent hoch.

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