US-Börsen zur Eröffnung mit weiteren Verlusten erwartet

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Inflationsdaten mildern Druck im Techsektor etwas ab
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US-Inflationsdaten dürften am Mittwoch am New Yorker Aktienmarkt den Druck im Technologiesektor erst einmal nicht weiter erhöhen. Die Stimmung bleibt gleichwohl nervös vor dem am Freitag anstehenden Rekord-Börsengang der Weltraumfirma SpaceX von Elon Musk. Anleger befürchten, dass der Börsengang Liquidität im Techsektor zugunsten von SpaceX abziehen könnte.

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Den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 taxierte der Broker IG eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn mit minus 0,7 Prozent auf 29.869 Punkte nach zuvor etwas höher erwarteten Abschlägen. Den Dow Jones Industrial taxierte IG 0,5 Prozent im Minus bei 50.618 Zählern.

Auch erneut aufgeflammte Sorgen um eine Eskalation des Iran-Kriegs drücken auf die Stimmung. Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump hat der Iran zu lange gebraucht, um ein Abkommen auszuhandeln. Jetzt müsse das Land "den Preis dafür zahlen", erklärte er. Der Ölpreis als Gradmesser für geopolitische Spannungen zog an.

Die Folgen des Iran-Kriegs heizten in den USA die Inflation weiter an - mit einer Teuerung erstmals seit drei Jahren über vier Prozent. Im Mai stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 4,2 Prozent. Analysten hatten für die größte Volkswirtschaft im Schnitt einen Anstieg in dieser Höhe erwartet. Damit legte die Inflation den zweiten Monat in Folge deutlich zu und stieg weiter über das von der US-Notenbank Fed angestrebte Ziel von zwei Prozent.

Im Techsektor gingen die Anleger wieder etwas auf Distanz zu den besonders heiß gelaufenen Chip- und KI-Aktien etwa von Micron, Marvell, Nvidia oder Intel. Diese verbuchten vorbörsliche Kursverluste von bis zu 1,8 Prozent, womit sie aber ihre anfangs noch höheren Verluste etwas eindämmen konnten. Sorgen bereiten Marktteilnehmern neben dem SpaceX-Börsengang die hohen Bewertungen und womöglich bald steigende Zinsen.

Super Micro will sieben Milliarden US-Dollar über Kapitalmarkttransaktionen zum Kauf von Komponenten beschaffen, um damit die Kundennachfrage nach den KI-Servern des Unternehmens zu bedienen. Vorbörslich ging es für Super Micro um 12 Prozent abwärts.

Auch Oracle ließen vorbörslich Federn mit minus 1,9 Prozent. Nach dem US-Börsenschluss veröffentlicht der Software-Hersteller Quartalszahlen.

lllumina gewannen 4,3 Prozent, nachdem JPMorgan die Aktien des Geräteherstellers für Gentechnik auf "Overweight" hochgestuft hatte. Kunden investierten viel in Ausrüstung von Illumina, hieß es von der US-Bank.

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