US-Börsen zur Eröffnung etwas tiefer, Dow Jones -0,3 %

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Inflationsdaten mildern Druck im Techsektor etwas ab
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US-Inflationsdaten haben am Mittwoch am New Yorker Aktienmarkt den Druck im Technologiesektor erst einmal nicht weiter erhöht. Die Stimmung bleibt gleichwohl nervös vor dem am Freitag anstehenden Rekord-Börsengang der Weltraumfirma SpaceX von Elon Musk. Anleger befürchten, dass der Börsengang Liquidität im Techsektor zugunsten von SpaceX abziehen könnte.

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Der Dow Jones Industrial fiel im frühen Handel um 0,34 Prozent auf 50.699,09 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte dünne 0,04 Prozent auf 7.383,48 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um knappe 0,08 Prozent auf 25.657,75 Einheiten hinab.

Auch erneut aufgeflammte Sorgen um eine Eskalation des Iran-Kriegs drücken auf die Stimmung. Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump hat der Iran zu lange gebraucht, um ein Abkommen auszuhandeln. Jetzt müsse das Land "den Preis dafür zahlen", erklärte er. Der Ölpreis als Gradmesser für geopolitische Spannungen zog an.

Die Folgen des Iran-Kriegs heizten in den USA die Inflation weiter an - mit einer Teuerung erstmals seit drei Jahren über vier Prozent. Im Mai stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 4,2 Prozent. Analysten hatten für die größte Volkswirtschaft im Schnitt einen Anstieg in dieser Höhe erwartet. Der nur leichte Anstieg der Kernrate dämpfte die Zinssorgen am Markt aber etwas.

Im Techsektor gingen die Anleger wieder etwas auf Distanz zu den besonders heiß gelaufenen Chip- und KI-Aktien etwa von Micron, Marvell oder Nvidia. Diese verbuchten Kursverluste von bis zu eineinhalb Prozent, womit sie aber ihre anfangs noch höheren Verluste etwas eindämmen konnten. Sorgen bereiten Marktteilnehmern neben dem SpaceX-Börsengang die hohen Bewertungen und womöglich bald steigende Zinsen.

Super Micro will sieben Milliarden US-Dollar über Kapitalmarkttransaktionen zum Kauf von Komponenten beschaffen, um damit die Kundennachfrage nach den KI-Servern des Unternehmens zu bedienen. Im frühen Handel ging es für Super Micro um 13 Prozent abwärts.

lllumina gewannen 3,5 Prozent, nachdem JPMorgan die Aktien des Geräteherstellers für Gentechnik auf "Overweight" hochgestuft hatte. Kunden investierten viel in Ausrüstung von Illumina, hieß es von der US-Bank.

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