US-Börsen uneinheitlich: Dow im Plus, Tech-Aktien schwach

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KI-Sorgen lösen Gewinnmitnahmen bei Tech-Aktien aus
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An der New Yorker Wall Street hat sich am Freitag das Auf und Ab mit einem Erholungsversuch nach dem Rückschlag am Vortag fortgesetzt. Anleger reagierten mit einer gewissen Erleichterung auf die wieder rückläufigen Ölpreise. So sank etwa der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent deutlich unter die 100 US-Dollar. Im Technologie-Sektor herrschte ungeachtet der starken Quartalsbilanz von Intel weiter Vorsicht nach dem starken Lauf von Aktien mit KI-Bezug.

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Der Dow Jones startete 0,2 Prozent höher mit 51.790 Punkten in den Handel, nachdem der bekannteste Wall-Street-Index am Donnerstag noch auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. Im Wochenverlauf bahnt sich damit ein knapp einprozentiger Verlust an. Der umfangreich bestückte S&P-500 verlor im frühen Handel 0,1 Prozent auf 7.403 Zähler.

Der überwiegend von Technologie-Aktien beherrschte Nasdaq Composite fiel hingegen um 0,47 Prozent auf 25.019,72 Punkte. Bereits tags zuvor hatten erneut Sorgen rund um den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) und die dafür notwendigen Investitionen belastet.

Dass die Ölpreise wieder sanken, begründeten Marktbeobachter mit Gewinnmitnahmen, denn die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost gehen unvermindert weiter. Inzwischen versucht US-Präsident Donald Trump im Konflikt um die Straße von Hormuz, den Druck auf den Iran zu erhöhen.

Entsprechend sehen Experten an den US-Börsen noch keine Rückkehr zu größerer Risikobereitschaft. Diesbezüglich basieren derzeit Hoffnungen vor allem auf der Fahrt aufnehmenden Berichtssaison. Nach den Sorgen, die am Vortag vom Google-Mutterkonzern Alphabet und dem Elektroautobauer Tesla bestärkt wurden, gab es zwar nun Erfreulicheres von Intel und dem deutschen Softwarekonzern SAP, dennoch entschieden sich Anleger in der Techbranche eher für Gewinnmitnahmen.

Impulse lieferte am Freitag auch die Berichtssaison. Aktien von American Express verloren nach schlecht aufgenommenen Quartalszahlen 5,6 Prozent. Der Kreditkartenkonzern hatte zwar ein Umsatzplus gemeldet, die Markterwartungen damit aber dennoch enttäuscht.

Gut kamen hingegen die Zahlen von Verizon an, die Aktien des Telekom-Konzerns stiegen zuletzt um 2,9 Prozent. Die gemeldeten Ergebnisse waren teilweise besser als erwartet ausgefallen, zudem hat der Konzern auch seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben.

Intel-Aktien verloren trotz guter Zahlen 3,4 Prozent. Der Konzern profitiert kräftig vom laufenden Boom der KI-Technologien. Die Resultate für das zweite Quartal und der Ausblick auf das dritte Jahresviertel hätten die Erwartungen deutlich übertroffen, hieß es von Analysten.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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