US-Börsen starten mehrheitlich im Minus - Techwerte schwach

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Nasdaq Composite verliert 0,9 Prozent
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Die US-Börsen haben am Montag den Handel überwiegend im Minusbereich aufgenommen. Vor allem mit den Technologiewerten ging es an der Wall Street abwärts. Der Nasdaq Composite büßte kurz nach Sitzungsbeginn um 0,90 Prozent auf 26.040 Einheiten ein.

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Techwerte stehen angesichts enormer Kursgewinne infolge der KI-Euphorie weiter unter Abgabedruck. Hinzu kommt eine gewisse Verunsicherung durch wieder steigende Ölpreise, nachdem der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die Straße von Hormuz weiter eskaliert.

Der breit gefasste S&P-500 fiel um 0,29 Prozent auf 7.553 Punkte. Der Dow Jones legte hingegen leicht um 0,18 Prozent auf 52.730 Punkte zu.

Zum Wochenstart liegen neben den Entwicklungen im Nahen Osten noch wenig fundamentale Impulse vor. Erst am Dienstag wird es wohl spannender. Da eröffnen die ersten US-Banken die Berichtssaison für das zweite Quartal und mit den Verbraucherpreisen werden wichtige Konjunkturdaten erwartet. Außerdem findet eine Anhörung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh vor dem US-Kongress statt.

Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners rechnet entsprechend mit einer gewissen Vorsicht der Anleger. Nicht zuletzt unmittelbar vor der Berichtssaison wolle sich wohl keiner falsch positionieren, schrieb er.

Nach einem starken Börsendebüt von SK Hynix am Freitag an der Nasdaq, ging es im Frühhandel nun um fast acht Prozent abwärts, was im Vergleich zum Ausgabepreis aber immer noch ein Plus von etwa vier Prozent ist. In Korea war es in der Früh bereits steil abwärts gegangen mit der Aktie des Chipriesen, die ein Symbol für die KI-Begeisterung unter Privatanlegern geworden ist. Sie erlebte mit minus 15 Prozent den kräftigsten Kurssturz in ihrer Geschichte.

In Taiwan meldete TSMC unterdessen nachbörslich einen kräftigen und über den Erwartungen liegenden Umsatzanstieg, was erleichtern dürfte. Das signalisiere, dass die Nachfrage nach KI-Hardware weiter ungebrochen sei, hieß es dazu.

Unter den Aktien der "Magnificent Seven" seien Meta und Tesla einen Blick wert. Die Kosten für Metas Rechenzentrum in Louisiana sollen weiter steigen, und zwar auf 50 Milliarden US-Dollar. Die Aktie gab um 1,1 Prozent nach. Tesla verloren als Schlusslicht unter den sieben Techgiganten 2,7 Prozent. Neuigkeiten gab es indes keine.

Ansonsten stehen Umstufungen im Blickfeld. So stufte JPMorgan die Aktie von American Express auf "Overweight" hoch und hob das Kursziel auf 400 Dollar an. Angesichts des defensiven Charakters der Erträge des Kreditkartenanbieters sei ein leichter Bewertungsaufschlag im Vergleich zu Wettbewerbern gerechtfertigt, schrieb Analyst Richard Shane. Der wohlhabende Kundenstamm von Amex sei weitgehend vor den Auswirkungen der Nahostkrise und der damit verbundenen Energieverknappung geschützt, da diese Verbraucher einen deutlich geringeren Anteil ihres verfügbaren Einkommens für Kraftstoffe aufwenden müssten. Die im Dow notierte Amex-Aktie stieg um 1,5 Prozent.

Shopify fielen trotz einer positiveren Expertenmeinung um leichte 0,2 Prozent auf 122 Dollar. Hier äußerte sich Analyst Samad Samana von Jefferies optimistischer und bewertet die Aktie des E-Commerce-Unternehmens nun mit "Buy". Das Kursziel hob er von 140 auf 160 Dollar an. Shopify sei im Bereich "Agentic Commerce" ein Gewinner und profitiere von neuem Rückenwind, schrieb er. Zudem erwarte er angesichts von Drittanbieter-Daten, dass Shopify mit seinem zweiten Quartal die Markterwartungen übertreffen werde.

Von den deutlich anziehenden Rohölpreisen profitierten die Aktien der Ölkonzerne. Die Titel von Chevron kletterten um 2,7 Prozent hoch. Bei ExxonMobil gab es ein Kursplus in Höhe von 3,3 Prozent zu sehen.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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