US-Börsen starten im Minus - Technologiewerte erneut schwach

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Nasdaq Composite verliert 1,2 Prozent
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Die US-Aktienmärkte sind am Freitag mit Verlusten in den Handel gestartet. Der Dow Jones Industrial fiel im frühen Handel um 0,2 Prozent auf 52.466 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,9 Prozent auf 7.469 Zähler nach unten. Der technologielastige Nasdaq Composite verlor 1,2 Prozent auf 25.566 Zähler.

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Im globalen Wettlauf um die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz (KI) setzte China einen neuen Meilenstein. Das vom Tech-Riesen Alibaba unterstützte Start-up Moonshot AI präsentierte sein neues Sprachmodell "Kimi K3", das nach eigenen Angaben mit den Spitzenmodellen der US-Konkurrenten OpenAI und Anthropic in einer Liga spielt.

"Kimi K3" sorgt in der Branche für Aufsehen und schürt in den USA Sorgen um den schwindenden technologischen Vorsprung. Beobachter ziehen bereits Parallelen zum sogenannten "DeepSeek-Moment" Anfang 2025, als ein chinesisches Modell erstmals US-Dominanz-Annahmen erschütterte und die Tech-Aktienmärkte weltweit einbrechen ließ.

Unter den Einzelwerten stehen die Anteilsscheine von Netflix im Anlegerfokus. Der Videostreaming-Marktführer veröffentlichte seine Zahlen für das vergangene Quartal, begleitet von Zweifeln an der Börse daran, wie gut der langjährige Branchenprimus seine Kunden halten kann. Zudem verfehlte die Prognose für den Umsatz im laufenden Quartal die durchschnittlichen Analystenerwartungen. Der Aktienkurs fiel im frühen Handel um fast neun Prozent. Bereits in den vergangenen Monaten hatte die Netflix-Aktie mehr als 40 Prozent ihres Werts eingebüßt.

Apple ist wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Die Marktkapitalisierung des US-Techkonzerns überstieg am Freitag die des Spitzenreiters der vergangenen Monate - Nvidia. Die Aktie des Chip-Herstellers sackte zum Börsenstart in den USA um mehr als vier Prozent ab. Nvidia wurde am Freitagnachmittag MESZ zeitweise mit 4,8 Billionen Dollar (4,2 Billionen Euro) bewertet, Apple dagegen mit 4,9 Billionen Dollar.

Hintergrund sind Befürchtungen an der Wall Street, Halbleiter-und andere Techkonzerne seien überbewertet. "Die Messlatte liegt zu hoch, sodass es nur nach unten gehen kann", sagte Sam Stovall von der Investmentanalysefirma CFRA Research. Er rechnet damit, dass Investmentfonds in andere Sektoren umschichten.

Die Papiere von Intuitive Surgical brachen um fast elf Prozent ein. Das auf robotergestützte Chirurgie spezialisierte Unternehmen hatte sein Ziel für das weltweite Wachstum der mit dem "Da Vinci"-System durchgeführten Eingriffe für 2026 beibehalten, obwohl die Ergebnisse des zweiten Quartals die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertroffen hatten.

Die Titel des Wettbewerbers Staar Surgical fielen um 9,2 Prozent, nachdem der Anbieter von Medizinprodukten einen Nettoumsatz für das zweite Quartal in Aussicht gestellt hatte.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/BRYAN R. SMITH

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