US-Börsen starten fest - SpaceX-Start im Rampenlicht

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Erster Kurs von SpaceX 30 Prozent über Ausgabepreis indiziert
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Die US-Börsen sind am Freitag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Im Rampenlicht steht zum Wochenschluss das Börsendebüt von SpaceX. Während Anleger auf den ersten Kurs noch warten müssen, signalisieren außerbörsliche Indikatoren einen fulminanten Start. Die Aktien des von Elon Musk geführten Konzerns wurden zuletzt mit über 170 Dollar indiziert. Das entspricht einem Aufschlag von rund 30 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 135 Dollar.

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Mit einem offiziellen ersten Aktienkurs von SpaceX wird erst zur Mitte des US-Handelstags gerechnet, da die Börse zunächst Kauf- und Verkaufsangebote sammelt, bis der Markt ausgeglichen ist.

Die Euphorie rund um den größten Börsengang der Geschichte färbte auch positiv auf den Gesamtmarkt ab. Der Dow Jones hielt im Frühhandel mit einem Plus von 0,34 Prozent bei 51.022,98 Punkten. Der marktbreite S&P-500 legte 0,32 Prozent auf 7.417,87 Zähler zu. Der Nasdaq Composite stieg um 0,20 Prozent auf 25.862,227 Punkte.

Unterstützt wurden die Märkte auch weiter von der Hoffnung auf eine Einigung im Nahost-Konflikt. US-Präsident Donald Trump hatte am Vorabend die davor angekündigten Angriffe auf den Iran abgesagt und ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran zur Beilegung des Krieges in Aussicht gestellt. Die Ölpreise gaben in Folge deutlich nach und schmälerten damit die Ängste vor Inflation und steigenden Zinsen.

Massiv unter Druck kamen am Freitag nach den schlecht aufgenommenen Zahlen vom Vorabend Adobe. Die Aktien des auf Mediensoftware spezialisierten Konzerns büßten im Frühhandel 7,9 Prozent ein. Adobe hat zwar seine Umsatzziele angehoben, der gleichzeitig angekündigte Weggang des Finanzchefs überschattete aber den Bericht. Auch das gesenkte Ziel für die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) stand im Fokus.

Advanced Micro Devices (AMD) legten nach einer Kaufempfehlung der Citigroup 5,5 Prozent zu. Analyst Atif Malik sieht den Chipkonzern schon länger als Profiteur der starken Nachfrage nach Hauptprozessoren (CPU) im Zuge des KI-Booms. Nun könnte AMD auch im Bereich der Grafikprozessoren (GPU) durchstarten. Es bestehe die Chance, den Löwenanteil des Bedarfs von Meta abzugreifen.

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NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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