US-Börsen schließen schwächer

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Skepsis um KI-Boom und Nahostkonflikt belasten Börsenstimmung
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Die US-Börsen haben am Donnerstag schwächer geschlossen. Der Dow Jones beendete den Tag mit einem kleinen Minus von 0,20 Prozent und 52.552,97 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,51 Prozent auf 7.533,77 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite gab deutlicher um 1,47 Prozent auf 25.881,947 Punkte nach.

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Aktuell agierten die Anleger vorsichtig, hieß es am Markt. Sie wägten ab, ob die Unternehmensgewinne von Technologie-Unternehmen wohl die jüngsten Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz rechtfertigten. Zudem herrsche weiter Unsicherheit wegen der Lage im Nahen Osten.

Nach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran scheint eine diplomatische Lösung erneut in weite Ferne gerückt zu sein. Das US-Militär startete am Mittwoch gleich zwei Angriffswellen und attackierte zudem ein Schiff, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstoßen haben soll. Zudem soll der Iran informierten Kreisen zufolge von der jemenitischen Huthi-Bewegung Unterstützung für eine Sperrung der Ölroute durch das Rote Meer für den Fall erbeten haben, dass die USA wie schon angedroht Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur starten.

Unter den Einzelwerten legte die Aktie von UnitedHealth um 1,2 Prozent zu. Der größte US-Krankenversicherer kommt nach seinem Krisenjahr 2025 besser aus dem Tief als gedacht. Angesichts überraschend guter Geschäfte im zweiten Quartal hob Konzernchef Stephen Hemsley die Ziele für 2026 ein weiteres Mal an.

Abbott Laboratories machten einen Kurssprung um 10,7 Prozent, nachdem das Gesundheitsunternehmen seinen Gewinnausblick für 2026 angehoben hatte. Zudem war das zweite Quartal besser ausgefallen als am Markt erwartet.

Für die Anteilscheine von United Airlines ging es um 1,8 Prozent nach unten. Die Fluggesellschaft hatte mit ihrem bereinigten Gewinnausblick enttäuscht.

Der Triebwerkhersteller GE Aerospace hatte zwar gute Zahlen präsentiert und seine Gewinnprognose erhöht, trotzdem fielen die Papiere um 4,1 Prozent. Anleger hätten sich wohl ein ehrgeizigeres Ziel erhofft, schrieb Analyst Gautam Khanna von TD Cowen.

Unter den Technologiewerten büßten die in den USA gehandelten TSMC-Anteile, sogenannte Hinterlegungsscheine (ADRs) der Papiere an der Börse in Taipeh, 2,3 Prozent ein, obwohl der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger Investitionsziel und Umsatzprognose erhöht hatte. Die Papiere waren aber bereits im Zuge des KI-Booms sehr gut gelaufen.

Auch eine Übernahme bewegte die Anleger: Der Pharmakonzern Eli Lilly will den Psychopharmaka-Experten Ataibeckley kaufen. Dessen Papiere schnellten um mehr als ein Drittel in die Höhe. Für Eli Lilly ging es um 1,1 Prozent nach oben.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT

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