US-Börsen schließen im Minus, Iran weiter im Fokus

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Alphabet-Aktien legen nach Medienbericht über neuen KI-Chip zu
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Die US-Börsen haben am Montag schwächer geschlossen. Belastet wurde die Börsenstimmung weiter von Ängsten vor einer Ausweitung des Iran-Kriegs. Der Dow Jones fiel um 0,59 Prozent auf 51.839,26 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,19 Prozent auf 7.443,28 Zähler nach.

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Technologiewerte setzten zeitweise zu einer Erholung an, fielen dann aber wieder zurück. Der technologielastige Nasdaq Composite beendete den Handel mit einem Minus von 0,05 Prozent bei 25.508,072 Punkten. Viele Anleger dürften derzeit die bald anstehenden Quartalszahlen einiger wichtiger Tech-Riesen abwarten.

Aufmerksam verfolgt wird an den Börsen weiter die Entwicklung im Nahen Osten. Von weiteren Eskalationen des Konflikts befürchten Marktteilnehmer auch weitere Anstiege der Ölpreise und damit der Inflation. Zum Wochenstart waren die Signale widersprüchlich. Die USA haben erneut Ziele im Iran bombardiert und Teheran reagierte wieder mit Vergeltungsangriffen auf Bahrain und Kuwait. Inmitten der Attacken gab es erstmals seit Tagen aber auch wieder Anzeichen für eine mögliche diplomatische Annäherung. Unterdessen haben die Huthi-Rebellen im Jemen dem benachbarten Saudi-Arabien mit Angriffen auf den Ölhandel über den Seeweg gedroht.

Die letztlich nur noch behauptete Entwicklung der Nasdaq war am Montag unter anderem gestützt auf die Aktien der Google-Mutter Alphabet, die von einem Medienbericht des Magazins "The Information" über einen neuen Google-Chip zur Steigerung der Effizienz von KI-Modellen profitierten. Die Anteile der C-Gattung profitierten davon mit einem Anstieg um 1,5 Prozent.

Im breiten Technologiesektor war die Tendenz letztlich durchwachsen. Nachdem Apple am vergangenen Freitag das Rennen mit Nvidia um den Rang als wertvollstes Börsenunternehmen wieder eröffnet hatte, litten die Titel des iPhone-Herstellers nun unter Gewinnmitnahmen. Nvidia konnte sich mit einem knappen Plus wieder etwas von Apple absetzen. Auch andere Chipwerte wie etwa Micron zeigten sich am Montag erholt.

Getrübt bleibt die Börsenlage bei SpaceX, die sich nach ihrem fulminanten Börsendebüt längst unter dem Ausgabepreis bewegen. Ein bis zu dreiprozentiges Minus drückte die Titel des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Elon Musk bis an die 120-Dollar-Marke. Ein Thema war, dass ein Teil einer SpaceX-Rakete Wissenschaftern zufolge im August ungeplant auf dem Mond aufschlagen soll.

Den Boeing-Aktien verhalfen anlässlich der Luftfahrtmesse in Farnborough vermeldete Großaufträge zwar zu einem festen Auftakt, doch der Kurs des Flugzeugbauers drehte mit 2,1 Prozent ins Minus. Ein Großauftrag, den anschließend auch der Konkurrent Airbus zu vermelden hatte, beeinträchtigte schnell wieder die erste Freude der Boeing-Anleger.

Einen auffälligen Kurssprung um 27 Prozent legten im Nebenwertebereich die Aktien von AMC Entertainment hin, nachdem der Kinobetreiber für das zweite Quartal ein operatives Ergebnis gemeldet hatte, das die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertraf. Die Aktie ist seit Jahren bekannt für besonders aufgeprägte Kursausschläge.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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