US-Börsen schließen am Freitag knapp behauptet

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Verluste bei Aktien mit Tech-Bezug, Micron gaben nach
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Die New Yorker Börsen sind am Freitag knapp behauptet aus dem Handel gegangen. Marktbeobachter verwiesen auf zunehmende Zweifel der Anleger, ob Konsumenten die anstehenden Preisanhebungsrunden bei den Technologiekonzernen noch in der Masse mittragen werden.

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Der Leitindex Dow Jones verlor letzten Endes 0,09 Prozent auf 51.876,11 Einheiten. Der S&P-500 sank um 0,05 Prozent auf 7.354,02 Punkte. Der Nasdaq Composite reduzierte sich um 0,24 Prozent auf 25.297,62 Zähler.

Halbleiteraktien gaben mehrheitlich nach, da Investoren angesichts angekündigter Preiserhöhungen bei Apple-Produkten und jenen anderer Elektronikunternehmen zunehmend die Nachhaltigkeit der Chip-Nachfrage anzweifeln. Eine mögliche Verzögerung des Börsengangs des KI-Highflyers und ChatGPT-Erfinders OpenAI, über die die "New York Times" berichtete, dämpfe zudem die Risikobereitschaft, hieß es.

Die Bedenken angesichts hoher Bewertungen rund um Künstliche Intelligenz seien zurück, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Hinzu komme die Sorge vor einer Knappheit von Speicherchips. "Die Stimmung ist gerade dabei, sich zu drehen. Anlegerinnen und Anleger werden generell vorsichtiger. Die Risikoaversion nimmt zu."

Micron-Papiere fielen um über sechs Prozent, nachdem sie am Donnerstag um gut 16 Prozent auf ein Rekordhoch geklettert waren. Für die Anteilsscheine der KI-Chipwerte AMD und Marvell Technology ging es am um zwei bzw. 5,2 Prozent nach unten.

Die Aktien von On Semiconductor sackten um über 23 Prozent ab, nachdem der Chiphersteller die Übernahme von Synaptics im Zuge eines reinen Aktientauschs avisiert hatte. Analysten befürchten, dass die Übernahme eines Unternehmens, das im Bereich Smart Devices tätig ist, das Kerngeschäft mit Halbleitern für KI-Rechenzentren beeinträchtigen könnte. Die Anteilsscheine von Synaptics legten moderat zu.

Für die Papiere des Raumfahrtunternehmens Rocket Lab ging es um 4,8 Prozent nach oben. Der Anbieter von Trägerraketen hatte bekanntgegeben, dass die US-Weltraumbehörde NASA ihn ausgewählt hat, ab Anfang 2027 drei Starts für die beiden Missionen PolSIR und TSIS-2 durchzuführen.

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