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Die kurz vor Handelsbeginn gemeldeten Wirtschaftsdaten waren zwar überraschend gut ausgefallen, wirkten sich aber nicht merklich im Aktienhandel aus. Die US-Erzeugerpreise sind im Juni gegenüber dem Vormonat überraschend um 0,3 Prozent gesunken. Zudem hat sich auch der von der New Yorker Notenbank ermittelte Index der Industriestimmung im Großraum New York überraschend stark aufgehellt.
Angesichts der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten dürften viele Anleger aber weiter vorsichtig agieren. Die Ölpreise stiegen zuletzt wieder an, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Viele Marktteilnehmer dürften derzeit auch die anstehende Flut an Quartalsergebnissen abwarten.
Im Rampenlicht standen im Frühhandel die Aktien von Paypal. Übernahmehoffnungen gaben der in diesem Jahr sehr schwach gelaufenen Aktie starken Rückenwind. Das Papier des Bezahldienstleisters sprang im Frühhandel um gut 15 Prozent auf 54,72 Dollar nach oben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, wollen der Zahlungsabwickler Stripe und die Beteiligungsgesellschaft Advent International den Fintech-Pionier PayPal übernehmen.
Die vorbörslich gemeldeten Quartalszahlen wirkten sich nicht stark an den Börsen aus. Aktien von Johnson & Johnson notierten nach Meldung von Zahlen praktisch unverändert zum Vortag mit einem knappen Plus von 0,03 Prozent. Der US-Pharmakonzern hat sich im zweiten Quartal trotz rückläufiger Verkäufe seines Psoriasis-Medikaments Stelara gut geschlagen. Konzernchef Joaquin Duato sprach von einem starken Jahresviertel und hob die Prognosen für das Gesamtjahr erneut an. Die Resultate mit Medizintechnik blieben aber hinter den Erwartungen von Experten zurück.
Morgan Stanley überzeugten ähnlich wie am Tag zuvor JPMorgan und Goldman Sachs mit sprudelnden Einnahmen in den wichtigsten Geschäftsbereichen. Die Aktie notierte trotz der guten Zahlen mit einem kleinen Minus von 0,05 Prozent.
Verluste von fast 14 Prozent mussten Pentair verkraften. Der Konzern für Wasseraufbereitung kappte sein Jahresergebnisziel und die kanadische Bank RBC reagierte prompt und strich ihre "Outperform"-Erwartung für die Aktie. Dabei wurde auch auf den überraschenden Weggang des Finanzchefs nach nur vier Monaten im Amt verwiesen.
Aktie des Börsenneulings SK Hynix büßten im Frühhandel rund 5 Prozent auf 184,50 Dollar ein. Die Titel des Speicherchip-Giganten notierten damit aber immer noch deutlich über dem Ausgabepreis von 149 Dollar und über dem ersten Börsenschlusskurs von 168,33 Dollar.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU