US-Börsen gehen uneinheitlich aus dem Handel

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Apple vergrault Investoren mit Preissteigerungen
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Die US-Börsen haben am Donnerstag nach anfänglich einheitlichen Gewinnen ohne klare Richtung geschlossen. Zwar erreichte der Dow Jones während des Frühhandels ein neues Rekordhoch, aus dem Handel ging der US-Leitindex aber mit plus 0,14 Prozent bei 51.920,62 Einheiten. Der marktbreite S&P-500 kam indes bei 7.357,49 Zählern kaum vom Fleck. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,46 Prozent auf 25.358,60 Punkte nach unten.

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Im Fokus standen am Berichtstag Zahlen des Speicherchip-Spezialisten Micron, die die Aktien um über 15 Prozent nach oben katapultierten. Die jüngsten Resultate seien ein weiterer Beleg dafür, dass sich das Thema KI-Einführung wie erwartet entwickelt, schrieb Richard Flax, oberster Anlagestratege bei Moneyfarm.

Die überwiegend begeisterten Analysten hoben nun reihenweise ihre Kursziele für die Micron-Aktien an. Noch beeindruckender als die Zahlen für das vergangene und die Ziele für das laufende Quartal sei die deutliche Ausweitung der langfristigen Verträge mit Schlüsselkunden, kommentierte Experte Harlan Sur von der Bank JPMorgan. Diese dürften laut Atif Malik von der Citigroup rund 40 Prozent des Umsatzes in den kommenden fünf Jahren abdecken.

Im Fahrtwasser von Micron legten auch andere Halbleitertitel zu. Für Qualcomm ging es um fast vier Prozent bergauf. Der bisher im Mobilfunkchip-Bereich starke Hersteller will mit Komponenten für KI-Rechenzentren bis zum Geschäftsjahr 2029 Umsätze von mehr als 15 Milliarden Dollar per annum erzielen. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass der Social-Media- und Technologieriese Meta den neuen Qualcomm-Chip für Rechenzentren in seiner KI-Infrastruktur einsetzen will.

Mit dem Festplatten- und Speicherspezialisten Western Digital sowie dem Chipindustrie-Ausrüster Applied Materials waren weitere Branchenwerte stark gefragt - sie zogen um gut fünf sowie mehr als 13 Prozent an.

Apple verschreckte die Anleger mit der Ankündigung überraschend deutlicher Preiserhöhungen. Die Papiere des Technologiekonzerns sackten am Dow-Ende um über sechs Prozent ab.

Die Aktien von Bio Techne sprangen um ein Fünftel auf 70,70 Dollar hoch. Der deutsche Pharma- und Spezialchemieriese Merck KGaA will den Anbieter von Life-Science-Werkzeugen und Analysetechnologien für 73 Dollar je Aktie in bar übernehmen.

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