US-Börsen gehen höher aus dem Donnerstagshandel

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Software-Entwickler am Donnerstag unter Druck
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag Kursgewinne verzeichnet. Vor allem Papiere der Halbleiterbranche erholten sich nach der jüngsten Schwäche teils kräftig. Davon wurde der technologielastige Nasdaq Composite nach oben getrieben, der um 1,30 Prozent auf 26.206,89 Zähler stieg.

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Rückenwind erhielten die Aktienbörsen von wieder fallenden Preisen für Energieträger wie Öl und Gas. Der Leitindex Dow Jones blieb allerdings mit einem Plus von 0,27 Prozent auf 52.487,41 Punkte zurück. Hier bremsten vor allem die Kursverluste der Software-Aktien IBM, Microsoft und Salesforce. Der marktbreite S&P-500 legte um 0,81 Prozent auf 7.543,64 Zähler zu.

Nach den Luftangriffen der USA wächst im Iran die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg. Die Vereinigten Staaten bombardierten nach eigenen Angaben rund 90 militärische Ziele. Es war die zweite Nacht in Folge, in der es Angriffe gab. Irans Streitkräfte attackierten staatlichen Angaben zufolge mehrere US-Ziele in der Region. Unter anderem seien Zerstörer und Schiffe vor der Küste Bahrains mit Marschflugkörpern angegriffen worden.

Die Kursverluste der Software-Entwickler führten Händler auf eine Ankündigung der Kaffeehauskette Starbucks zurück. Diese will künftig beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz setzen. Die könnte den klassischen Software-Anbietern also zur Konkurrenz werden. Die Aktien von IBM, Microsoft und Salesforce verloren bis zu zweieinhalb Prozent. Aktien von Starbucks gewannen dagegen zweieinhalb Prozent.

Für die Aktien von Micron ging es um 4,5 Prozent aufwärts. Der Chip-Hersteller will die Halbleiter- und Speicherkapazitäten bis 2035 mit Investitionen von mehr als 250 Milliarden US-Dollar weiter hochfahren.

Für die Aktien von PepsiCo ging es um 3,3 Prozent abwärts. Analysten zufolge überschattet der Konflikt der USA mit dem Iran die Perspektiven des Brause- und Snack-Produzenten. Aktien von Coca-Cola gaben um knapp ein Prozent nach.

Die Anteilsscheine von Ionis Pharmaceuticals brachen um fast ein Viertel ein. Als Grund dafür wurde eine gescheiterte Spätphasenstudie für das gemeinsam mit der britischen Astrazeneca entwickelte Medikament Wainua genannt. Das Mittel konnte Herzprobleme bei Patienten mit einer seltenen Herzerkrankung nicht verhindern.

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