US-Börsen geben klar nach, Ölpreise und Zahlen im Blick

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Techschwergewichte kommen unter Druck
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Sorgen angesichts weiter kräftig steigender Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) sowie unvermindert steigender Ölpreise haben am Donnerstag die US-Börsen spürbar belastet. Nach Erholungsgewinnen am Dienstag und einer abwartenden Haltung zur Wochenmitte stießen zahlreiche Anleger Aktien ab. Vor allem Papiere großer Technologiekonzerne wurden in den ersten Minuten abverkauft, bis dann eine leichte Erholung einsetzte.

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Der Dow Jones Industrial fiel um 0,95 Prozent auf 51.722,09 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte 1,00 Prozent auf 7.424,31 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 1,76 Prozent auf 25.237,61 Einheiten hinab.

So verloren die Aktien von Tesla massiv, und zwar um über 10 Prozent. Tesla habe zwar die Absatzzahl und den Umsatz stark gesteigert, schrieb Marktbeobachter Stephen Innes. Wegen milliardenschwerer Investitionen sei jedoch ein deutlich geringerer Gewinn übriggeblieben als erwartet. Dies sorgte für großen Unmut unter Investoren.

Auch bei der Google-Mutter Alphabet hinterfragten Marktteilnehmer die hohen Ausgaben. Das Unternehmen hat die Prognose nochmals erhöht und rechnet nun für 2026 mit Ausgaben zwischen 195 und 205 Milliarden Dollar. Die Aktie reduzierte sich trotz eines starken Wachstums im Cloud-Geschäft um satte sechs Prozent.

IBM und Texas Instruments verbilligten sich jeweils nach Vorlage von Quartalsergebnissen ebenfalls. Erstere verloren 2,1 Prozent. Für TI ging es um 3,2 Prozent hinab.

T-Mobile US übertraf zwar im zweiten Quartal mit der Zahl neuer Kunden die Konsensschätzung von Analysten. Die Telekom-Tochter habe jedoch im Vergleich mit dem Kontrahenten AT&T schwächer abgeschnitten, hieß es im Handel. Hier wurde ein Kursminus von sieben Prozent verbucht.

Wegen der hohen Treibstoffpreise schließt American Airlines einen Verlust in diesem Jahr nicht aus. Das brachte den Aktienkurs mit minus 8,3 Prozent unter Druck.

Dagegen profitierten von den hohen Energiepreisen die Großen der Öl- und Gasbranche, nachdem ein Barrel der Nordseesorte Brent über 100 US-Dollar gestiegen war. ExxonMobil, Chevron und ConocoPhillips legten zwischen 1,9 und 2,5 Prozent zu.

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