UBS setzt auf KI und sieht Jobs dadurch schwinden

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UBS ersetzt Arbeitsplätze durch KI
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Die Schweizer Großbank UBS stellt sich für eine Umwälzung des eigenen Geschäfts durch Künstliche Intelligenz auf. In den vergangenen Jahren habe der Konzern beschleunigt KI eingeführt, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti am Mittwoch auf dem Kongress "Point Zero Forum". "Wir haben gegenwärtig rund 500 KI-Anwendungen in der Bank", so der CEO. "Wir sind im Begriff, weitere 700 einzuführen." Die KI werde Jobs im Sektor kosten.

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KI helfe den Kundenberatern, den Portfolio-Managern, Händlern und Verkäufern, effizienter und effektiver zu werden. "Wir werden fundamentale Änderungen sehen, wie wir Kunden bedienen", so Ermotti. Die UBS müsse sich auch auf KI einlassen, weil dies auch die Rivalen tun würden.

"Seien wir ehrlich - einige der Arbeitsplätze im Banken- und Finanzsektor werden wahrscheinlich verschwinden, oder man wird weniger Menschen für dieselbe Arbeit benötigen", sagte Ermotti. Ohne Wachstum einer Volkswirtschaft oder eines Unternehmens ließen sich jedoch keine neuen Stellen schaffen, erklärte er weiter.

Bei der Ausarbeitung neuer Eigenkapitalregeln für die UBS wird das Schweizer Parlament Ermotti zufolge neben der Finanzstabilität auch die Wettbewerbsfähigkeit des Instituts berücksichtigen. Der politische Prozess und das Parlament würden sich mit kühlem Kopf und weniger Emotionen darauf konzentrieren, was für die Stabilität und die Wettbewerbsfähigkeit nötig sei, sagte Ermotti weiter. Ohne Wettbewerbsfähigkeit werde die Schweiz keine neuen Arbeitsplätze schaffen und sich nicht als globaler Finanzplatz behaupten können.

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