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Die Übernahme "würde den Wettbewerb beim Ankauf von Drehbüchern für Film und Fernsehen beseitigen, was zu geringeren Vergütungen, schlechteren Vertragsbedingungen sowie einem Rückgang des Programmvolumens und der Vielfalt führen würde", führen die Drehbuchautoren aus. Das neue Unternehmen hätte genug Marktmacht, "um die Kosten zu senken, indem es die Gehälter der Drehbuchautoren drückt und die Produktionszahlen reduziert".
Das Geschäft hat ein Volumen von rund 110 Milliarden Dollar (rund 96 Mrd. Euro). Paramount erwirbt demnach die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsendern, darunter auch der Nachrichtensender CNN. Die US-Regierung hatte dies im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde "voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher" führen, erklärte das Justizministerium.
Paramount-Chef David Ellison und dessen Vater Larry Ellison vom Softwareanbieter Oracle sind Unterstützer von Präsident Donald Trump. Kritiker der Fusion fürchten daher um die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN.
Auch die klagenden Bundesstaaten berufen sich auf Wettbewerbsregeln. Sie führen an, die Übernahme führe zu "höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten" für das Publikum. Neben Kalifornien sind es Arizona, Colorado, Connecticut, Massachusetts, Minnesota, Nevada, New Jersey, New Mexico, New York, Oregon und Washington. In allen zwölf Bundesstaaten regieren die oppositionellen Demokraten.