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Positiv werte die Agentur auch die Abkehr von der jahrzehntelangen Deflation: Die gestiegene Inflation und das Lohnwachstum stützten den Konsum und würden dabei helfen, die hohe Schuldenquote im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung zu stabilisieren.
Begrenzt wird das Rating laut Scope jedoch durch die immense Staatsverschuldung, die im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung die höchste aller von der Ratingagentur bewerteten Staaten ist. Eine zentrale Herausforderung bleibt der Agentur zufolge zudem die demografische Entwicklung in Japan: Die rasch alternde und schrumpfende Bevölkerung dämpft das langfristige Wachstumspotenzial und treibt die Ausgaben für Renten und das Gesundheitswesen in die Höhe. Zugleich steht die Regierung in Tokio vor einem enormen Investitionsbedarf in den Bereichen Klimaschutz und Verteidigung. Da die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen zuletzt deutlich gestiegen sind, rechnet Scope auch mit einer spürbaren Zunahme der Zinslast für den japanischen Staatshaushalt.