Tech-Konzern Bending Spoons will in USA an die Börse gehen

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Bewertung könnte rund 20 Mrd. US-Dollar erreichen
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Das italienische Technologieunternehmen Bending Spoons strebt den Börsengang in den USA an. Das Unternehmen hat bei der US-Börsenaufsicht SEC die Unterlagen für eine geplante Erstplatzierung (IPO) eingereicht, teilte die Firma mit. Die Aktien sollen am Nasdaq Global Select Market notiert werden, dem Premiumsegment der Technologiebörse Nasdaq.

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Angaben zum Emissionsvolumen, zur Zahl der angebotenen Aktien und zur Preisspanne machte das Unternehmen zunächst nicht. Der Börsengang steht unter dem Vorbehalt der Marktbedingungen sowie der Genehmigung der eingereichten Unterlagen durch die SEC. Medienberichten zufolge könnte Bending Spoons bei dem Börsengang mit rund 20 Mrd. US-Dollar (17,33 Mrd. Euro) bewertet werden. Das Emissionsvolumen könnte demnach mehr als vier Milliarden Dollar betragen.

Bending Spoons wurde 2013 gegründet und wird vom italienischen Unternehmer Luca Ferrari geführt. Das Unternehmen ist vor allem für die Übernahme und Weiterentwicklung digitaler Plattformen und Apps bekannt. Zum Portfolio gehören unter anderem Eventbrite, komoot, Remini, Vimeo und WeTransfer.

Das in Mailand beheimatete Unternehmen hat im März die vor 14 Jahren gegründete, auf Tracking-Systeme für Hunde und Katzen spezialisierte Paschinger Firma Tractive übernommen. Tractive ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für GPS-basiertes Haustier-Tracking. Für Bending Spoons ist Tractive die nächste Ergänzung in einer Reihe großer Zukäufe, zu denen auch Evernote, Meetup und zuletzt AOL zählen. Der italienische App-Entwickler segelt seit Jahren auf Wachstumskurs.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/TIMOTHY A. CLARY

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