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Konzernchef Oliver Steil äußerte sich dennoch optimistisch zu den weiteren Aussichten. "Die Kundenabwanderung liegt auf dem niedrigsten Niveau seit der Akquisition von 1E." Darüber hinaus stabilisiere sich das Geschäft mit kleineren und mittleren Unternehmen. Zudem hätten einige Großkunden ihre Verträge verlängert. "Mit diesem Rückenwind sind wir auf gutem Weg, im zweiten Halbjahr eine Wachstumsbeschleunigung zu erreichen, und bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr."
Seit der Übernahme der Softwarefirma 1E ist TeamViewer abhängiger vom US-Markt. 1E bietet Programme an, die IT-Probleme frühzeitig erkennen und automatisch beheben. Das Unternehmen beliefert vor allem US-Behörden oder Firmen, die für staatliche Stellen arbeiten. Wegen ausbleibender US-Aufträge hatte TeamViewer seine Ziele für 2026 im vergangenen Herbst teilweise zurückgeschraubt. Der Konzern peilt für das laufende Jahr ein Wachstum von maximal drei Prozent an.