T-Mobile US hebt Prognose an

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Premium-Tarife immer beliebter
 © APA/APA/AFP/JOSEP LAGO
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Die zunehmende Popularität hochpreisiger Tarife verhilft der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US zu einem überraschend starken Quartalsergebnis. "Unter den Neukunden entscheiden sich 60 Prozent für unsere Premium-Angebote", sagte Jon Freier, der Finanzchef des US-Mobilfunkers, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Daher rechne er für heuer nun mit einem Free Cash Flow von 18,4 bis 18,8 Mrd. Dollar (16,50 Mrd. Euro), statt bisher zwischen 18,1 und 18,7 Mrd. Dollar.

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Im zweiten Quartal musste die Tochter der Deutschen Telekom zwar einen Rückgang des Kundenzuwachses um 13 Prozent auf 277.000 hinnehmen. Das Minus fiel jedoch geringer aus als befürchtet. Der Konzernumsatz wuchs um knapp 8 Prozent auf 22,79 Mrd. Dollar und lag im Rahmen der Markterwartungen. Der operative Gewinn übertraf mit 9,54 Mrd. Dollar die Analystenprognosen. "Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele für 2026 und 2027 zu erreichen", sagte T-Mobile-Chef Srini Gopalan.

Die Aktien von T-Mobile gaben im vorbörslichen Handel an der Wall Street dennoch um 1,5 Prozent nach. Sie hatten in den vergangenen Tagen zeitweise 20 Prozent zugelegt. Im Sog der US-Tochter rutschten die Titel des Mutterkonzerns Deutsche Telekom ins Minus und notierten zuletzt rund ein Prozent tiefer.

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