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Das Management begründete den Rückgang unter anderem mit der strategischen Entscheidung, trotz schwächerer Nachfrage an den Produktionskapazitäten und Arbeitsplätzen festzuhalten und keine Kurzarbeit einzuführen. Dies habe zu einem stark negativen Ergebnis in der Produktion geführt.
Zudem belastete die Währungssituation die Bilanz erheblich. Der starke Franken drückte den Umsatz um 308 Millionen Franken. Die Erlöse sanken insgesamt um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Minus lediglich 1,3 Prozent betragen. Trotz des Gewinneinbruchs sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 4,50 Franken je Inhaberaktie erhalten.
Für das laufende Jahr zeigte sich die Swatch-Führung zuversichtlich. Das positive Momentum aus der zweiten Jahreshälfte 2025 habe sich im Jänner fortgesetzt. Für 2026 rechnet der Konzern mit einer "sehr positiven Entwicklung" bei Umsatz und Volumen. Dies dürfte helfen, die Verluste in der Produktion massiv zu senken und die Profitabilität substanziell zu verbessern.