Strabag: Russisches Gericht vertagt Klagsverbot-Verhandlung

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Bisher 4 Klagen des russischen Strabag-Aktionärs gegen Mitaktionäre
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Das Handelsgericht im russischen Kaliningrad hat laut Angaben eines RBI-Sprechers am Mittwochnachmittag die Behandlung einer Klage des russischen Strabag-Aktionärs Rasperia Trading Limited auf den 22. Juli vertagt. Rasperia versucht mit seiner im Juni 2025 eingebrachten Klage, den österreichischen Strabag-Kernaktionären und insbesondere der Raiffeisenbank Russland zu verbieten, sich im Ausland rechtlich gegen in Russland erzwungene Schadenersatzzahlen an Rasperia zu wehren.

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Die Gründe für die erneute Vertagung in dieser Causa wurden zunächst nicht bekannt, das Gericht verhandelt auf Antrag der Klägerin unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die zumindest in der Vergangenheit vom russischen Milliardär Oleg Deripaska kontrollierte Holdinggesellschaft, deren Aktionärsrechte bei der Strabag 2022 im Zusammenhang mit EU-Sanktionen eingefroren wurden, geht seit 2024 in Russland gegen österreichische Strabag-Kernaktionäre und ihr Umfeld vor. Rasperia und russische Gerichte zählen dazu auch die RBI-Tochter Raiffeisenbank Russland, die wie ihre Muttergesellschaft selbst jedoch kein Aktionär des Baukonzerns ist. In bisher zwei rechtskräftig entschiedenen Verfahren wurde Rasperia mehr als 2,3 Mrd. Euro Schadenersatz zugesprochen und diese Summe größtenteils auch von Konten der Raiffeisenbank Russland bei der russischen Zentralbank eingezogen. In einer weiteren Klage begehrt die Gesellschaft derzeit zudem Moskauer Immobilienbesitz aus dem Strabag-Umfeld.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HARALD SCHNEIDER

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