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Die Gründe für die erneute Vertagung in dieser Causa wurden zunächst nicht bekannt, das Gericht verhandelt auf Antrag der Klägerin unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die zumindest in der Vergangenheit vom russischen Milliardär Oleg Deripaska kontrollierte Holdinggesellschaft, deren Aktionärsrechte bei der Strabag 2022 im Zusammenhang mit EU-Sanktionen eingefroren wurden, geht seit 2024 in Russland gegen österreichische Strabag-Kernaktionäre und ihr Umfeld vor. Rasperia und russische Gerichte zählen dazu auch die RBI-Tochter Raiffeisenbank Russland, die wie ihre Muttergesellschaft selbst jedoch kein Aktionär des Baukonzerns ist. In bisher zwei rechtskräftig entschiedenen Verfahren wurde Rasperia mehr als 2,3 Mrd. Euro Schadenersatz zugesprochen und diese Summe größtenteils auch von Konten der Raiffeisenbank Russland bei der russischen Zentralbank eingezogen. In einer weiteren Klage begehrt die Gesellschaft derzeit zudem Moskauer Immobilienbesitz aus dem Strabag-Umfeld.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HARALD SCHNEIDER