Stellantis will mit günstigen E-Autos aus Europa wachsen

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Stellantis-Chef John Elkann
 © AFP, MARCO BERTORELLO, Apa
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Der italienisch-französische Autobauer Stellantis will mit einer neuen Generation erschwinglicher Elektroautos seine Position auf dem europäischen Markt stärken. Konzernchef John Elkann stellte am Vorabend des Pariser Autosalons die Plattform E-Car vor, die Teil des im Mai präsentierten Strategieplans FaSTLAne 2030 ist. Im Mittelpunkt steht eine vollelektrische Neuinterpretation des historischen Citroën 2CV.

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Das Modell soll weniger als 15.000 Euro kosten und vollständig in Europa produziert werden. Die Markteinführung ist nach Angaben von Konzernchef Antonio Filosa in etwa zwei Jahren vorgesehen. Vorgestellt wurden die Pläne bei der Veranstaltung "The Night Before" vor dem Pariser Autosalon "Mondial de l'Auto", der bis kommenden Sonntag stattfindet. Stellantis präsentiert dort mehr als 60 Fahrzeuge, neun Konzeptstudien und acht Marken, darunter auch den strategischen Partner Leapmotor. Nach Angaben Elkanns handelt es sich um den bisher umfangreichsten Messeauftritt des Konzerns.

Mit der E-Car-Plattform will Stellantis auf die Nachfrage nach bezahlbaren Elektroautos reagieren. "Wir wollten unbedingt eine Antwort auf die Bedürfnisse von Millionen Kunden in Europa geben, die ein erschwingliches Elektroauto suchen", erklärte Elkann. Die Plattform solle eine neue Generation moderner, wettbewerbsfähiger und preislich zugänglicher Elektrofahrzeuge ermöglichen, die in Europa hergestellt werden.

"Unsere Kunden sind nicht alle gleich. Wir wollen ihnen geben, was sie wollen, was sie brauchen und was sie lieben", sagte Stellantis ́ CEO Antonio Filosa. Zugleich unterstrich er die europäische Verankerung des Unternehmens und die Bedeutung seiner traditionsreichen Marken für die industrielle und kulturelle Identität des Kontinents.

Auch für die Stellantis-Tochter Maserati kündigte Filosa neue Perspektiven an. Der Strategieplan für die italienische Premiummarke soll Ende des Jahres in Modena vorgestellt werden. Einzelheiten zu den künftigen Modellen oder zur industriellen Ausrichtung nannte er noch nicht.

Darüber hinaus führt Stellantis Gespräche mit Jaguar Land Rover über eine bereits angekündigte Zusammenarbeit in den USA. Dabei gehe es darum, mögliche Kooperationen in den Bereichen Vertrieb, Entwicklung und Einkauf voranzubringen. Zu Umfang und Zeitplan der Gespräche machte Filosa keine weiteren Angaben.

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