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14,1 Mrd. Euro kamen beim Bund dazu. "Hier wurden zum einen neue Schulden aufgenommen, um das laufende Defizit zu finanzieren, aber auch, um die Einlagen stark zu erhöhen", erklärte die fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk, in einer Aussendung. "Mit dieser Reserve stellt der Bund vorsorglich Liquidität sicher."
Defizit bei 5,8 Prozent
Im Landessektor stiegen die Schulden um 0,7 Mrd. Euro, im Gemeindesektor um 0,2 Mrd. Euro. Bei den Sozialversicherungen wurden die Verbindlichkeiten hingegen reduziert, die Statistik Austria spricht jedoch von einer Momentaufnahme. Schließlich komme es hier durch kurzfristige Finanzierungen regelmäßig zu starken unterjährigen Schwankungen.
Insgesamt standen im ersten Quartal Einnahmen von 60,5 Mrd. Euro Ausgaben von 67,8 Mrd. Euro gegenüber. Das öffentliche Defizit lag damit bei 5,8 Prozent. Auch hier entfällt der größte Brocken auf die Bundesebene, nämlich 6,4 von 7,3 Mrd. Euro.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER