Shell erwartet starkes Handelsgeschäft

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Britischer Ölkonzern rechnet im zweiten Quartal mit einem Schub
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Ein boomendes Handelsgeschäft mit Flüssiggas dürfte Shell im zweiten Quartal einen Schub verleihen. Der britische Ölkonzern rechne in der Sparte mit einem "deutlich" besseren Ergebnis als im ersten Jahresviertel, teilte der Ölriese am Dienstag mit. Zudem hob der Vorstand seine Prognose für die Förderung leicht an. Erwartet würden nun zwischen 610.000 und 650.000 Fass Öläquivalent pro Tag (boed) nach zuvor 580.000 bis 640.000 boed.

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Trotz der Anhebung wird die Fördermenge jedoch deutlich unter dem Niveau des ersten Quartals von 909.000 boed liegen. Grund ist der Produktionsausfall in der Gasverflüssigungsanlage Pearl in Katar. Die Anlage war nach einem Angriff auf die Industriestadt Ras Laffan im März beschädigt worden. Shell zufolge könnten die Reparaturen etwa ein Jahr dauern.

Zudem prognostizierte Shell für das zweite Quartal einen Zufluss an Betriebskapital (Working Capital) von einer bis sechs Milliarden Dollar (5,26 Mrd. Euro). Im ersten Quartal hatte es noch einen Abfluss von 11,2 Mrd. Dollar gegeben. Die indikativen Raffineriemargen sollen auf etwa 20 Dollar pro Fass steigen und die Margen im Chemiegeschäft auf rund 240 Dollar pro Tonne. Die tatsächlich realisierten Margen lägen jedoch aufgrund von Marktverwerfungen unter diesen Niveaus, hieß es weiter.

HANNOVER - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Julian Stratenschulte

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