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Den Hauptgrund sieht das Unternehmen darin, dass die USA seit Mai 2025 die Zollausnahmen für importierte Pakete mit einem Wert von unter 800 Dollar gestrichen haben. Der Wegfall dieser sogenannten "De-minimis"-Regel, von der Billig-Versandhändler wie Shein besonders profitierten, habe auch den Absatz in den USA belastet. Der Konzernumsatz legte im ersten Quartal um magere 1,1 Prozent auf 9,05 Mrd. Dollar zu.
Die erstmals veröffentlichten Finanzdaten vermitteln Anlegern einen genaueren Einblick in den Druck, unter dem Shein bei der Suche nach neuen Finanzmitteln steht - vor dem Hintergrund steigender Kosten, eines verlangsamten Wachstums und zunehmender behördlicher Kontrollen in wichtigen Märkten. Das in China gegründete Unternehmen mit Sitz in Singapur hatte Anfang Juli die Genehmigung der chinesischen Börsenaufsicht für die Notierung in Hongkong erhalten. Frühere Versuche für einen Börsengang in New York und London waren gescheitert. Angaben zur Größe des Börsengangs, zur Preisspanne oder zum Zeitplan machte das Unternehmen in dem Prospekt nicht. Begleitet wird das Debüt von den Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan.
LOS ANGELES, CALIFORNIA - MARCH 24: A view of the SHEIN storefront is seen during the SHEIN Festival House on March 24, 2026 in Los Angeles, California. Monica Schipper/Getty Images for SHEIN/AFP (Photo by Monica Schipper / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)