SAP wendet EU-Kartellstrafe durch Zugeständnisse ab

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EU hatte seit vergangenen Herbst ermittelt
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Die deutsche SAP kommt dank diverser Zugeständnisse um eine Kartellstrafe der Europäischen Union (EU) herum. Europas größtes Softwarehaus ergreife eine Reihe von Maßnahmen, um die Bedenken wegen einer möglichen Behinderung des Wettbewerbs zu zerstreuen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit.

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Unter anderem könnten SAP-Kunden mit eigenen Rechenzentren (On Premise) künftig leichter zu konkurrierenden Wartungsdienstleistern wechseln oder ihre Verträge kündigen. Zudem entfielen Wiederanmeldegebühren für diejenigen Nutzer, die zum Walldorfer Konzern zurückkehrten.

"Die heutige Entscheidung gibt Kunden, welche die beliebte On-Premise-Unternehmenssoftware von SAP nutzen, mehr Freiheit bei der Auswahl von Wartungs- und Supportleistungen", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera. SAP begrüßte die Entscheidung der EU-Kommission, die Zugeständnisse zu akzeptieren. "Die Verpflichtungen sorgen für mehr Klarheit, Wahlmöglichkeiten und Schutzmechanismen für Kunden mit komplexen On-Premise-Umgebungen." Sie gelten weltweit und haben eine Laufzeit von zehn Jahren. Die EU hatte die Ermittlungen wegen mutmaßlich wettbewerbswidrigen Verhaltens im vergangenen Herbst eingeleitet.

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