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Der Salzgitter-Konzern übernehme damit die volle Verantwortung bei HKM. Salzgitter wolle das integrierte Hüttenwerk mit einem klaren Plan und voller Ausrichtung auf die grüne Transformation fit für die bevorstehenden Herausforderungen machen.
Geplant sei, dass statt aktuell rund 3.000 Personen langfristig nur noch etwa 1.000 Menschen dort beschäftigt seien. "Ohne diesen schmerzhaften Stellenabbau hätte die Salzgitter AG die alleinige Übernahme nicht vollziehen können." Die Alternative wäre eine komplette Schließung des Werks gewesen. Die 2.000 Arbeitsplätze würden voraussichtlich bis Ende 2028 abgebaut. In diesem Zeitraum soll auch die Rohstahlmenge auf jährlich 2 Millionen Tonnen reduziert werden.
"Die erzielte Zukunftslösung für die HKM ist ein wichtiger Meilenstein für alle Beteiligten", sagte die Chefin von Thyssenkrupp Steel Europe, Marie Jaroni. Mit der Konzentration der Produktion auf den Duisburger Norden steigere ihr Unternehmen die Auslastung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Die Belieferung an Thyssenkrupp Steel von HKM laufe Ende 2028 aus statt wie bisher geplant Ende 2032. Über die Details der Einigung sei zwischen den Vertragspartnern Stillschweigen vereinbart worden.