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Grund für den Optimismus sind mehr Auslieferungen der Triebwerke für die Mittelstreckenjets von Boeing und Airbus. Auch von Ersatzteilen und Dienstleistungen verspricht sich Safran-Chef Olivier Andriès mehr Umsatz als bisher. Insgesamt soll der Erlös nun im laufenden Jahr um einen mittleren Zehner-Prozentsatz steigen. Bisher hatte Andriès einen niedrigeren bis mittleren Zehner-Prozentsatz angepeilt. Für den freien Barmittelzufluss hat der Manager mit 4,7 bis 4,9 Mrd. Euro ebenfalls etwa 300 Mio. mehr im Auge als zuletzt.
Im ersten Halbjahr steigerte Safran den bereinigten Umsatz um 19 Prozent auf knapp 17,6 Mrd. Euro. So lieferte der Hersteller 1.030 Triebwerke vom Typ Leap aus, die sowohl die Boeing 737 Max als auch etwa jeden zweiten Jet aus der Airbus-Modellfamilie A320neo antreiben.
Der bereinigte operative Gewinn wuchs um 29 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro, und die bereinigte Marge kletterte auf den Rekordwert von 18,4 Prozent. Damit übertraf der Konzern auch die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich stieg der Gewinn um gut ein Fünftel auf 1,9 Mrd. Euro.