Richemont beschleunigt Wachstum dank Schmuckgeschäft

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Starkes Wachstum in den USA
 © APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI
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Richemont bleibt auf Wachstumskurs: Der Schweizer Luxuskonzern steigerte im ersten Quartal den Umsatz kräftig und übertraf damit die Erwartungen. Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die Produkte aus den Schmuckhäusern Cartier und Van Cleef & Arpels. Der Konzernumsatz kletterte in den Monaten April bis Juni um 17 Prozent auf 6,33 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt hätte Richemont gar um 20 Prozent zugelegt.

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Damit hat Richemont das bereits hohe Wachstumstempo gar noch gesteigert. Im Schlussquartal des Vorjahres waren die Verkäufe währungsbereinigt um 16 Prozent gewachsen.

Getragen wird die gute Entwicklung nach wie vor vom Schmuckgeschäft. Da legte der Umsatz im Berichtsquartal um 21 Prozent auf 4,37 Milliarden Euro und währungsbereinigt um 24 Prozent zu. Die Verkäufe der Uhrenhersteller, darunter Marken wie IWC oder Piaget, hinkten mit einem Umsatzplus von 6 Prozent auf 873 Millionen Euro (bereinigt: +8 Prozent) weiter hinterher.

Mit den Umsatzzahlen hat Richemont die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Diese hatten mit einem Gruppenumsatz von 5,91 Milliarden Euro und einem Wachstum in Lokalwährungen von 11,5 Prozent gerechnet.

Angaben zur Ergebnisentwicklung macht der Konzern zum Startquartal wie üblich nicht. Und auch was Prognosen angeht, hält sich das Management um Verwaltungsratspräsident Johan Rupert bedeckt.

In den Regionen trug unter anderem die Erholung in Asien wesentlich zum Erfolg von Richemont bei. Der Umsatz in Asien Pazifik steigerte der Konzern währungsbereinigt um 21 Prozent. Dabei wuchs das Geschäft in China, Macau und Hongkong insgesamt zweistellig. Dort hatte die Luxusgüterbranche vor Jahresfrist unter einer Konsumschwäche gelitten.

Weiterhin stark ist die Nachfrage in den USA. In der Marktregion Amerika kletterte der Umsatz von Richemont um 27 Prozent in die Höhe, während im Mittleren Osten & Afrika trotz Nahost-Krise ein Wachstum von 3 Prozent resultierte.

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