Republik stockte zwei Bundesanleihen um 1,4 Mrd. Euro auf

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Stix freute sich über eine besonders hohe Nachfrage
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Die Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) hat am Dienstag zwei bestehende Bundesanleihen der Republik Österreich mit einer Gesamtnominale von 1,438 Milliarden Euro aufgestockt. Dabei handelte es sich um eine Anleihe mit einer Restlaufzeit von 25 Jahren sowie um ein Papier mit einer Restlaufzeit von vier Jahren. OeBFA-Geschäftsführer Markus Stix sprach von einer besonders hohen Nachfrage: "Beide Anleihen waren rund 4-fach überzeichnet."

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"Bei der 25-jährigen Bundesanleihe wurde mit einer Überzeichnung von 3,97-fach die zweithöchste Nachfrage nach langlaufenden Bundesanleihen der Republik Österreich überhaupt erzielt. Auch die 2030er-Bundesanleihe erzielte die zweithöchste Überzeichnung in diesem Laufzeitspektrum bisher", so Stix. Heuer war die Nachfrage für Anleihen laut OeBFA generell sehr stark. In diesem Jahr lag die durchschnittliche Bid-to-cover-Ratio bisher bei 3,3, im gesamten Vorjahr betrug sie 2,6.

Bei der Auktion erzielte die 2051er-Anleihe eine Begebungsrendite von 3,787 Prozent (März 2023: 3,124 Prozent). Der Zinsabstand zu deutschen Bundesanleihen lag laut OeBFA bei 20,3 Basispunkten. Das war deutlich unter der letzten Aufstockung von März 2023 (55,7 Basispunkte). Die 2030er-Anleihe verzeichnete wie schon Anfang Mai eine Rendite von 2,822 Prozent. Hier lag der Spread zu deutschen Anleihen bei 8,3 Basispunkten, also leicht über der letzten Aufstockung im Mai (6,8 Basispunkte). Beide Anleihen blieben laut OeBFA damit unter dem Spread, der im zehnjährigen Bereich bezahlt werde (rund 24 Basispunkte).

Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag sei mit einer Wahrscheinlichkeit von "99,7 Prozent" eingepreist, hieß es von der OeBFA. Der Markt rechne fix mit einer Zinsanhebung von 25 Basispunkten.

Wie am Wochenende zuerst die Tageszeitung "Die Presse" berichtete, hatte Morningstar DBRS Österreich als letzte der großen Ratingagenturen die Bestnote - das AAA-Rating - entzogen. Der Ausblick ist laut Morningstar stabil, hieß es. "Die Herabstufung von Morningstar DBRS auf die zweithöchste Bonitätsnote hatte keine negativen Auswirkungen auf die heutige Auktion", sagte Stix zur APA.

Damit seien bereits rund 70 Prozent des für heuer kommunizierten Bundesanleihen-Volumens emittiert, so der OeBFA-Geschäftsführer. "Was positiv ist und den Angebotsdruck relativ zu anderen Staaten senkt." Auch die drei für heuer angekündigten Syndizierungen wurden laut OeBFA bereits alle erledigt.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA (Archiv)/ROBERT JAEGER

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