Opel-Mutter Stellantis fasst nach Absatzeinbruch wieder Fuß

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Dickes Plus in Nordamerika von 38 Prozent sorgte für Aufschwung
 © APA/APA/AFP/SIMON WOHLFAHRT
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Der französisch-italienisch-amerikanische Autokonzern Stellantis hat sich im zweiten Quartal nach dem Einbruch der Verkaufszahlen wieder berappelt. So stieg der Absatz gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum insgesamt um 10 Prozent auf 1,6 Millionen Fahrzeuge, wie die Opel-Mutter am Montag in Amsterdam auf Basis vorläufiger Schätzungen mitteilte. Vor allem ein dickes Plus in Nordamerika von 38 Prozent sorgte für den Aufschwung.

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Insbesondere neue oder aufgefrischte Modelle mit weiteren Antriebsvarianten seien bei den Kunden gut angekommen, hieß es. Im stückzahlenmäßig größten Markt Europa ging es um 5 Prozent nach oben.

Der Konzern war auf seinem lukrativsten Markt USA in den vergangenen Jahren in schwere Bedrängnis geraten. Neben hausgemachten Problemen von zu hoher Produktion und Preisverfall prasselten auch die politische Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump bei Elektroautos auf den Anbieter ein, der vor allem wegen hoher Abschreibungen auf eingestellte Plattformen und Modelle vergangenes Jahr einen Rekordverlust von 22,3 Mrd. Euro schrieb.

Der neue Chef Antonio Filosa setzt in den USA nun wieder verstärkt auf Verbrennerantriebe bei den großen SUVs und Pickups der Marken Ram und Jeep. Überhaupt konzentriert er fortan die meisten Investitionen auf die Kernmarken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat. Die Europasparte des VW-Rivalen soll insgesamt schrumpfen, die Produktionskapazitäten werden gekürzt.

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