NLB senkt Schwelle für Addiko-Übernahmeangebot auf über 50 %

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NLB bietet 37 Euro je Addiko-Aktie, RBI offeriert 26,50 Euro
 © APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
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Der Bieterkampf um die in Wien ansässige Osteuropa-Bank Addiko geht weiter: Nachdem die RBI vergangene Woche die Mindestannahmequote bei ihrem Übernahmeangebot für sämtliche Addiko-Aktien von über 75 Prozent auf mehr als 55 Prozent gesenkt hat, reduzierte auch die slowenische NLB die Schwelle von 75 Prozent auf über 50 Prozent. NLB bietet 37 Euro je Addiko-Anteilsschein, die RBI offeriert 26,50 Euro. Zuletzt notierte die Aktie an der Wiener Börse bei 26,80 Euro.

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Da die Raiffeisen Bank International (RBI) bei den Addiko-Anteilen die gesetzliche Schwelle von 50 Prozent bereits überschritten hat, kann die slowenische Nova Ljubljanska banka (NLB) diese Hürde rechnerisch nur nehmen, wenn Aktionäre ihre Zusagen an die Konkurrenz wieder zurückziehen. Beide Banken werben seit Monaten intensiv um verkaufswillige Anteilshaber. Um Aktionären ausreichend Zeit für ihre Entscheidung zu geben, hat die NLB einen Antrag auf Verlängerung der Annahmefrist bei der Übernahmekommission eingebracht. Die aktuelle Frist läuft bis 16. Juli um 17.00 Uhr.

Ende Juni zogen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Addiko Bank ihre Empfehlung für die Annahme des Angebots der Raiffeisen Bank International (RBI) zurück und stehen den Übernahmeangeboten nun neutral gegenüber. Die aus dem Osteuropa-Geschäft der ehemaligen Hypo Alpe Adria im Jahr 2016 hervorgegangene Addiko Bank ist in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Rumänien aktiv und fokussiert sich auf Konsumenten und kleine und mittlere Unternehmen.

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