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Die Nike-Aktie, die im bisherigen Jahresverlauf 35 Prozent an Wert verloren hat, legte im nachbörslichen Handel um rund zwei Prozent zu.
Konzernchef Elliott Hill versucht derzeit, das Unternehmen wieder auf Kernsportarten wie Fußball und Laufen auszurichten. Zudem will er die Beziehungen zum Großhandel wiederbeleben, die unter seinem Vorgänger zugunsten des Direktvertriebs gekappt worden waren. Der Umbau fällt jedoch in ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, das von Zöllen und dem Krieg im Iran geprägt ist. Zudem belasten Rabatte zum Abbau alter Lagerbestände die Gewinnmargen. Auf dem wichtigen chinesischen Markt verzeichnete Nike einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 17 Prozent. Damit fiel das Minus jedoch geringer aus als der im März prognostizierte Einbruch von 20 Prozent. Um den Absatz anzukurbeln, investierte der Konzern im Vorfeld der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft massiv in Marketing.