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Das Unternehmen steigerte seine Erlöse im zweiten Quartal wie erwartet um rund 13 Prozent auf 12,56 Mrd. Dollar (11,01 Mrd. Euro) und den Gewinn ähnlich stark auf 0,80 Dollar je Aktie. Unterm Strich wuchs der Gewinn um 8,8 Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar.
Regelmäßige Angaben zu Kundenzahlen macht Netflix nicht mehr. Der Videostreaming-Marktführer will zudem künftig nur noch jährlich statt zwei mal pro Jahr Angaben zur Popularität seiner Filme und Serien vorlegen.
Die Netflix-Aktie hatte in den vergangenen Monaten mehr als 40 Prozent verloren. Ein Auslöser waren Sorgen nach einigen Marktforscher-Daten, die den Eindruck erweckten, dass Zuschauerzahlen ab der zweiten Staffel auch populärer Netflix-Serien sinken. Der Übernahmeversuch des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers, bei der Netflix gegen den Rivalen Paramount verlor, wurde in diesem Kontext von Anlegern als Flucht nach vorn gesehen.
"Unsere finanzielle Entwicklung ist weiterhin solide, und wir sind auf dem besten Weg, unsere Jahresziele zu erreichen", schrieb das Management in einem Brief an die Aktionäre. Für das laufende Vierteljahr stellte Netflix ein Umsatzplus von knapp zwölf Prozent auf 12,86 Mrd. Dollar und einen Überschuss von 0,82 Dollar je Aktie in Aussicht. Seine Prognosespanne für das Gesamtjahr engte der US-Konzern ein. Er rechnet nun mit einem Umsatz von 51 bis 51,4 Mrd. Dollar statt der angepeilten 50,7 bis 51,7 Mrd. Dollar.
LOS ANGELES - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/JUSTIN SULLIVAN