Morgan Stanley verdient mit Fusionen und starkem Handel mehr

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Nettogewinn der Investmentbank stieg im Quartal auf 5,6 Mrd. Dollar
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Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat im zweiten Quartal dank eines florierenden Geschäfts mit Fusionen und Übernahmen sowie eines starken Handelsgeschäfts deutlich mehr verdient. Der Nettogewinn stieg in den drei Monaten bis zum 30. Juni auf 5,58 Mrd. Dollar (4,89 Mrd. Euro) oder 3,46 Dollar je Aktie, nach 3,54 Mrd. Dollar oder 2,13 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

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Die Erlöse im Investmentbanking kletterten auf 2,44 Mrd. Dollar nach 1,54 Mrd. Dollar vor einem Jahr. Die Bank profitierte unter anderem von der Beratung bei Großprojekten wie der Übernahme von Caesars Entertainment durch Fertitta Entertainment für 17,6 Mrd. Dollar. Zudem begleitete Morgan Stanley den Börsengang des Raumfahrtunternehmens SpaceX.

Darüber hinaus sorgte die Volatilität an den Finanzmärkten für eine rege Handelsaktivität der Kunden, die sich gegen Risiken absichern wollten. Geopolitische Spannungen wie der Krieg zwischen den USA und dem Iran sowie die Ungewissheit über die Zinspolitik der US-Notenbank hatten die Märkte im Vierteljahr bewegt. Die Erträge im Aktienhandel von Morgan Stanley sprangen um mehr als 69 Prozent auf 6,3 Mrd. Dollar.

Mit den starken Zahlen reiht sich das Institut in die Riege der Konkurrenten JPMorgan Chase, Bank of America oder Goldman Sachs ein, die am Dienstag ebenfalls einen Gewinnsprung und ein starkes Handelsgeschäft auswiesen. Die Aktie von Morgan Stanley legte im vorbörslichen US-Handel um etwa ein Prozent zu.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/Getty Images/MARIO TAMA

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