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Besonders stark verbesserten sich die Erwartungen der Verbraucher. Auch die Bewertung der aktuellen Lage stieg an.
"Die Lebenshaltungskosten stehen bei den Verbrauchern weiterhin im Vordergrund", schrieb Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. "Bereits den dritten Monat in Folge gab mehr als die Hälfte der Verbraucher spontan an, dass die hohen Preise ihre persönliche finanzielle Situation belasten."
Die Inflationserwartungen der Verbraucher gaben auf hohem Niveau etwas nach. Auf Sicht von einem Jahr sanken sie von 4,8 auf 4,6 Prozent. Die längerfristigen Inflationserwartungen (5 bis 10 Jahre) fielen von 3,9 auf 3,3 Prozent. Die US-Notenbank strebt lediglich eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Im Mai war diese auf 4,2 Prozent gestiegen.
Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der Verbraucher in den USA. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.