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"Die Straße von Hormuz ist zwar wieder passierbar, doch die Folgen der Störungen wirken nach", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Bis zur vollständigen Normalisierung der internationalen Lieferketten dürfte es noch einige Zeit dauern."
Besonders angespannt bleibt die Situation in der chemischen Industrie. Dort berichtet fast jedes dritte Unternehmen (29,5 Prozent) von Materialengpässen. Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen verschärfte sich die Lage deutlich. Der Anteil stieg hier von 25,5 auf 34,2 Prozent.
Auch bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen nahmen die Engpässe weiter zu: Hier liegt der Anteil der betroffenen Firmen inzwischen bei 27,7 Prozent. Im Maschinenbau blieb die Situation mit 15,6 Prozent nahezu unverändert. In der deutschen Automobilindustrie stieg der Anteil deutlich, und zwar von 10,0 auf 15,7 Prozent.
Entspannung bei Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren
Etwas entspannt hat sich die Lage dagegen bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren. Dort sank der Anteil der Unternehmen mit Materialmangel von 23,7 auf 11,3 Prozent. Die konsumnahen Branchen bleiben von der Mangellage bisher weitgehend verschont. Hersteller der Getränkeindustrie meldeten weiterhin keine Engpässe, betonte das Ifo-Institut.
Die USA und Israel haben Iran am 28. Februar angegriffen. Das führte zu einer wochenlangen Blockade der Straße von Hormuz, über die rund ein Fünftel des globalen Ölangebots abgewickelt wird. Gerade bei petrochemischen Vorprodukten können sich Störungen sehr schnell in der gesamten Wertschöpfungskette bemerkbar machen.
KHOR FAKKAN - VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE VAE: FOTO: APA/APA/AFP/-
SEE CAPTION FOR MORE INFORMATION / Attention editors: AFP covers the war in the Middle East through its extensive regional network, including bureaus in Tehran, Jerusalem, and several neighboring countries. Since the start of the conflict, journalists have