Leitbörsen in Asien schließen tiefer

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HSBC standen unter Druck
 © AFP, ANTHONY WALLACE, Apa
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An den asiatisch-pazifischen Börsen ist es am Dienstag nach unten gegangen. Allerdings fehlten wichtige Impulse, da in Japan, auf dem chinesischen Festland und Südkorea kein Handel stattfand.

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An den Börsen, die geöffnet waren, dominierten die Verluste. "Der Handel in Asien verlief schwächer, da viele Investoren ihre Chips vom Tisch nehmen und in Anbetracht der unsicheren Lage im Nahen Osten die Risiken reduzieren", so Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. Das Geschäft sei angesichts der geschlossenen Börsen allerdings recht dünn ausgefallen.

Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong verlor 0,8 Prozent auf 25.899 Punkte. Aktien der HSBC standen unter Druck. Die britische Großbank hatte im ersten Quartal wegen Kreditausfallvorsorge und der Folgen des Iran-Kriegs überraschend weniger verdient. Die Erträge der Bank, die den Großteil ihres Geschäfts in Asien macht, legten dagegen um sechs Prozent auf 18,6 Milliarden Dollar zu. Experten hatten mit einem besseren Ergebnis gerechnet.

In Australien belastete die jüngste Zinserhöhung - die Notenbank des Landes hatte zum dritten Mal in Folge die Zinsen angehoben. Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen von einer recht eindeutigen Entscheidung der Verantwortlichen, was der Anhebung einen noch strikteren Anstrich verleihe. Der S&P ASX 200 endete 0,2 Prozent tiefer mit 8.681 Punkten.

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