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"Wurde zuvor noch beinahe blind alles gekauft, was mit künstlicher Intelligenz und Halbleitern zu tun hatte, wird jetzt erst einmal Kasse gemacht und auf die entsprechenden Fakten gewartet, die die hohen Bewertungen rechtfertigen können", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets, fest.
Zudem hielten sich Marktteilnehmer vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag zurück. Dabei rücke einmal mehr die Frage in den Vordergrund, ob sich der US-Arbeitsmarkt weiter in Richtung einer weichen Landung bewege oder ein anhaltender Lohnauftrieb die US-Notenbank Fed zu einer längeren Phase hoher Zinsen zwinge, erklärte die Landesbank Baden-Württemberg.
Stärker unter Druck stand der volatile südkoreanische Aktienmarkt. In dem von Halbleiterwerten dominierten Markt hinterließen die Umschichtungen aus Chipwerten in andere Branchen deutliche Spuren.
Nicht ganz so stark ging es in Japan nach unten. Der Nikkei-225 schloss 1,31 Prozent tiefer mit 66.588,12 Punkten, auf Wochensicht lag der Index aber im Plus. Etwas abgefedert wurde der Markt durch Konjunkturdaten, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. So seien die Reallöhne im April stärker als erwartet gestiegen und die Ausgaben der Haushalte im Jahresvergleich nicht so stark gesunken, wie man prognostiziert habe.
Verluste gab es auch in China. Der Shanghai Composite verlor 0,7 Prozent. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong sank um ein Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche hielt er sich damit knapp im Plus.
Australische Aktien schlossen sich der Entwicklung an, wobei die Abgaben etwas geringer ausfielen. Der ASX All Ordinaries gab um 0,7 Prozent auf 8.855,90 Punkte nach.