Leitbörsen in Asien schließen mit Kursverlusten

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Technologiewerte unter Druck - Nikkei 225 verliert in Tokio 1,9 %
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Die Börsen in Ostasien haben nach der Erholung am Vortag am Mittwoch wieder nachgegeben. Dabei gerieten Technologiewerte unter Druck. Entsprechend deutlich waren die Verluste an den technologielastigeren Börsen.

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Die Abgaben waren nicht nur eine Reaktion auf den erneuten militärischen Schlagabtausch zwischen dem Iran und den USA. Andreas Lipkow, Marktanalyst bei CMC Markets, verwies auch auf die Korrektur der "von der KI-Fantasie getriebenen und heißgelaufenen Technologieaktien in den USA", was zu starken Schwankungen im Halbleiter-Sektor führe.

Dies bekam besonders die von Halbleiterwerten dominierte südkoreanische Börse zu spüren, die nach den kräftigen Vortagesgewinnen wieder deutlich nachgab. Auch japanische Aktien kamen nicht ungeschoren davon, wobei die Verluste hier wesentlich geringer ausfielen. Der Nikkei 225 schloss 1,9 Prozent tiefer mit 64.179,27 Punkten.

An den chinesischen Börsen setzten neue Preisdaten Akzente. Die etwas unter den Erwartungen gebliebene Verbraucherinflation für Mai werteten die Marktstrategen der Deutschen Bank als Zeichen einer gedämpften heimischen Nachfrage. Der im Rahmen der Erwartungen ausgefallene Anstieg der Produzentenpreise sei unterdessen den gestiegenen Energiepreisen geschuldet. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen sank um 1,11 Prozent; der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong verlor 0,64 Prozent.

Australische Aktien, die am Vortag gegen den Trend gefallen waren, zogen dagegen an. Der S&P ASX 200, in dem Technologiewerte keine große Rolle spielen, kletterte um 0,57 Prozent auf 8.653,30 Punkte.

SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL

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