Leitbörsen in Asien schließen meist im Plus

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Star war wieder einmal  mehr der Kospi
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Die Börsen in Ostasien haben sich am Dienstag erholt. Dabei waren Technologiewerte gefragt. Entsprechend deutlich legten die technologielastigeren Börsen deutlich zu.

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Wieder einmal ragte der südkoreanische Markt mit kräftigen Gewinnen von 8,2 Prozent hervor. Er reagierte damit auf die Stärke der Halbleiterschwergewichte, die den Markt dominieren. Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank verwies auf die weiterhin robuste Gewinnbasis des Halbleitersegments. "Für die im Kospi gelisteten Unternehmen rechnen Analysten in den kommenden zwölf Monaten mit einem Gewinnwachstum von 85 Prozent bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,7, was 16 Prozent unter dem Zehn-Jahres-Median liegt", so Stephan.

Günstig wirkte sich auch die jüngste politische Entwicklung aus. "Zur besseren Stimmung trug bei, dass Iran und Israel nach heftigen Kämpfen am Sonntag und Montag verkündeten, ihre Angriffe wieder einzustellen", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. Dies ließ die Ölpreise wieder fallen.

Zu den Profiteuren der Entwicklung gehörten auch japanische Aktien. Der Nikkei 225 schloss 2,2 Prozent fester mit 65.416,63 Punkten. Dazu trugen die japanischen Technologiewerte entscheidend bei, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten.

Nicht ganz so stark waren die Gewinne in China. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen kletterte zuletzt um 1,9 Prozent; der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong hingegen verlor 0,4 Prozent.

Anders lief es auf dem australischen Aktienmarkt. Der S&P ASX 200 , in dem Technologiewerte keine große Rolle spielen, gab um 0,4 Prozent nach.

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